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Ein Rennen reicht nicht wirklich aus um festzustellen, welche Teile verschleißen und welche nicht – wir haben danach trotzdem einen Blick auf den DEX410 geworfen. Wir sind während der Fotosession mit dem Wagen in tiefem, feinen Staub gefahren, und er war danach regelrecht davon überzogen – wir bliesen den Wagen anschließend mit dem Kompressor sauber, und öffneten die Gummiabdeckungen nicht bis wir am Tag nach dem Rennen die folgenden Aufnahmen machten.

Das Chassis fing sich während der ersten Fahrt ein paar Kratzer ein und musste im Laufe des Tages noch die eine oder andere Misshandlung über sich ergehen lassen. Die Schäden sind teilweise nur oberflächlich, im Gegensatz zu anderen Stellen ist hier die Harteloxierung nicht durchdrungen.

Autsch…

Die vorderen Dämpfer und die oberen Schrauben bekamen ein paar Schläge ab.

An einer Seite des hinteren Diffs trat ein wenig Öl aus.

Wir fuhren teilweise in äußerst staubigen Bedingungen.

Wir sprachen im Laufe des Tages mit dem Durango-Mann Adam Skelding über die Differentiale und darüber, wie sie am besten zu Bauen seien (siehe Kasten Tipps vom Team neben dem Testabschnitt Kegeldifferentiale), und es war deutlich zu sehen, dass eine Seite des hinteren Diffs ein bisschen leckte. Keine große Sache – es fühlte sich noch immer gut an, aber ich baute das Diff aus (eine wunderbar kurze Angelegenheit) und schaute es mir noch einmal an. Ich klopfte die hauptkegelräder ein bisschen weiter auf die Abtriebe und befüllte das Diff mit einer etwas zäheren Ölmischung von etwa 7.000 wt um zu sehen, wie es sich beim nächsten Mal auf der Strecke anfühlte.

Die hinteren Antriebswellen waren vollständig von Staub und Dreck überzogen – und im Falle der obengenannten Welle ebenfalls mit ein bisschen Diff-Öl. Unter den Gummitüllen war ein klein wenig Staub zu finden, aber nichts im Vergleich zu dem, was sich dort befunden hätte, wenn ich unter den erwähnten Umständen ohne sie gefahren wäre.
Die Dämpfer hingegen waren unter den Abdeckungen absolut makellos – und wiederum hätten die Exemplare eines anderen Fahrzeugs nach der Fahrt im Staub neu gemacht werden müssen, oder sie wären zumindest sehr schmutzig gewesen.

Einer der Stifte der vorderen CVDs rutschte während meines Finallaufs heraus – Vielleicht habe ich die abgeflachte Stelle des Stifts nicht korrekt ausgerichtet; es ist kein Schaden entstanden, also habe ich alles einfach wieder zusammengebaut.

Die Kolbenstangen waren supersauber.

Ein Stift an einer vorderen CVD-Welle rutschte während des Finallaufs heraus.

Defekte Kolbenplatte, da ich die Schraube nicht richtig (oder überhaupt nicht!) mit Sicherungslack versehen hatte.

 

[Fazit]

FAZIT
Der DEX410 ist im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend.  Sobald man mit dem Bauen anfängt merkt man, dass der DEX410 anders als alle momentan erhältlichen Bausätze ist – so gut ist die Qualität der Konstruktion und der Teile, und der Zusammenbau verläuft absolut einwandfrei.  Die Anleitung tut sich nicht gerade mit beschreibenden Textpassagen hervor und überlässt es hauptsächlich den ausgezeichneten CAD-Abbildungen , alles zu erklären – kein Problem für den erfahrenen Modellbauer, aber vielleicht wären Erklärungen an manchen Stellen nicht schlecht. 

Tipps vom Team
Steckt man beim Entlüften der Dämpfer eine 3mm starke Scheibe oder etwas Ähnliches auf die Kolbenstange und schiebt sie anschließend vollständig hinein (3 mm vor Vollanschlag), so erhält man eine konsistente Dämpfung mit nahezu gar keinem Rebound.

Legt man beim Befestigen des Heckflügels einen O-Ring unter und zieht die Schrauben nicht vollständig an, so fängt der O-Ring die heftigsten Schläge ab und der Flügel erfreut sich einer längeren Lebensdauer.

Die Bauqualität und vor allem Konstruktionsmerkmale wie die gedichteten Antriebswellen und Kolbenstangen sowie die Kegeldifferentiale machen aus dem DEX410 ein wirklich robustes Fahrzeug – das sicherlich weniger Wartungsaufwand erfordert als andere.  Es ist und bleibt allerdings ein Wettbewerbsfahrzeug – und als solches macht es während eines Rennens eine Menge durch.  Ich würde keinesfalls empfehlen, Woche um Woche zu fahren, ohne einen Blick auf den Wagen zu werfen und ohne Wartungsarbeiten vorzunehmen – so verlockend es angesichts der erwähnten gedichteten und robusten teile auch sein mag. Ich war mit den Gummiabdeckungen sehr zufrieden – sie sind sehr hilfreich. Um mir ein Urteil über die Wartungsfreundlichkeit der Kegeldifferentiale zu bilden, ist es noch zu früh, aber die Leistung stimmt auf alle Fälle!

Man trifft beim Zusammenbau auf ein paar schwergängige Stellen, die jüngere oder unerfahrene Modellbauer ein wenig aus der Fassung bringen können, aber an der Qualität mangelt es nicht, und der Wagen lässt sich gut montieren – besonders wenn man weiß, auf was man besonders achten muss, zum Beispiel wenn man diesen Test gelesen hat.

Team Durango haben die Messlatte höher gelegt – nicht nur ein wenig, sondern ein gutes Stück.  Das Auto wird nicht von heute auf morgen weltweit sämtliche Rennen gewinnen – darum geht es auch nicht und das möchte ich hier auch nicht sagen. Sicher, das Auto hat ein tolles Fahrverhalten und Set-Up-Möglichkeiten, von denen andere nur träumen (Differentialöle) – aber für mich sind es die Zeit und die Mühe, die in die Konstruktion geflossen sind, die aus dem Fahrzeug das machen, was es ist, und natürlich die Qualität.  Der Wagen strahlt den Charme der alten Zeiten aus, in denen die Autos ohne einen Sinn für rennorientierte Leistung überkompliziert konstruiert wurden.  Der DEX410 ist natürlich anders – er wurde von einigen der engagiertesten Designer der Welt entwickelt, und von einer Menge Welt-, Europa- und US-Meister auf Herz und Nieren geprüft. 

Der Preis des DEX410 ist seinem Reiz etwas abträglich – das wird vielleicht selbst Team Durango zugeben.  Wahrscheinlich hat das Weltwirtschaftsklima dazu beigetragen, und vielleicht fällt der Preis auch noch ein wenig – ich weiß es nicht.  Als der Preis des DEX410 angekündigt wurde, wurde, um den Schock ein wenig zu dämpfen, im gleichen Atemzug eine günstigere Alternative in Form des DEX410R in Aussicht gestellt –die 'Sport'-Version dieses beeindruckenden Chassis.  Aber was bekommt man für sein Geld eigentlich? Bekommt man die doppelte Leistung aller anderen erhältlichen Fahrzeuge? Nein, natürlich nicht – aber man bekommt ein qualitativ äußerst hochwertiges Wettbewerbsmodell, bei dem keine Mühen und Kosten gescheut wurden, und das aus dem Baukasten heraus keinerlei Tuningteile benötigt.  Es würde sich schon alleine durch sein Aussehen und den unvergleichlichen Zusammenbau gut verkaufen – es würde sich auch alleine durch seine Leistungsfähigkeit gut verkaufen – aber es ist die Tatsache, dass das Modell beide Eigenschaften vereint, die den hohen Preis rechtfertigt.

Ich bin ganz sicher ein Fan dieses Fahrzeugs – vielleicht ist das mittlerweile deutlich geworden. Ich war ohne Illusionen an den Test herangegangen – ich war nicht davon überzeugt, dass der Wagen auf der Strecke so gut gehen würde, wie er aussieht, aber genau das tat er. Dummerweise erwarten die Leute von einem, dass man ein besserer Fahrer wird, nur weil man ein so hochwertiges und begehrtes Auto sein Eigen nennt – das ist der einzig wirkliche Nachteil, ich bin einfach nicht gut genug. Wenn meine Nieren irgendetwas wert wären, würde ich mir jetzt noch so ein Auto kaufen.

Diskutiert über den Durango DEX410 im Durango-Forum auf oople.com!

Es braucht nicht erwähnt werden, dass ich eine Menge Arbeit in diesen Test gesteckt habe, wenn er euch gefallen hat, lasst es mich bitte wissen, danke.

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Thanks to Team Durango for their support and help with the review with no demands from them.

Thanks to Team Tekin for the RS Pro which we'll update the review of as we race more.

Thanks also to Team MRT for the PTX transponder in this review

Thanks to Yuntong for the excellent lipo cells we used in this report.

Thanks to Adam Skelding, Vicky oOple, Stu Evans, John Price, Michael Vollmer, Gerd Strenge and everyone else who helped with this review.

Here are some more reviews on oOple.com - check them out!
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