Previous - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - Next

Beutel 1.

Das X11 Chassis ist, genau wie das vom X10, ein Qualitätsprodukt. Dieser Eindruck wird gleich auf der Unterseite ein bisschen geschmälert, da sich dort klar sichtbaren Grate und Stritzdüsen-Abdrücke finden. Selbstverständlich tut das der Performance keinen Abbruch, es ist lediglich ein optisches Manko. Der Haupt-Unterschied zwischen dem X11 und dem X10 Chassis scheinen die geschwungenen Seiten zu sein. Offenbar wurde die alte Gussform überarbeitet, aber nicht ersetzt. Neu am X11 ist der gefräste Bereich hinter dem vorderen Getriebe, wo ein Alu-Block hinkommt, der die vorderen Schwingenstifte trägt. Er wurde sauber ausgeschnitten und bereits entgratet - sehr gut!


Beutel 2

Wenn man Bausätze von Asso oder Losi gewöhnt ist, erscheinen die Querlenker vom Predator wie von einem anderen Planeten. Das liegt an der einzigartigen Arbeitsweise der Aufhängung (dazu später mehr im Review).

Genau wie das Chassis sind die Querlenker ein Qualitätsprodukt. Sie unterscheiden sich vom X10 in der Art, wie sie ans Chassis montiert werden. Zunächst müssen die blauen Alu-Blöcke am Chassis befestigt werden, die die Schwingenstifte halten. Ich habe ein kleines bisschen Schraubensicherungsmittel benutzt, da die Alu-Blöcke ein wichtiger Teil der Aufhängung sind. Kleine O-Ringe sitzen in den Öffnungen für die Schwingenstifte zur Sicherung. 

Die vordere Aufhängung des X11 ist bei weitem die stabilste ihrer Art in einem Predator. Heavy Duty Schwingenstifte lagern in dicken Alu-Blöcken.

 

 

 

 

 

 

Die Querlenker sind, im Gegensatz zu anderen Bausätzen, beidseitig verwendbar (links und rechts austauschbar) - ein Bonus für die Ersatzteilhaltung. Ein zweiter Satz Alu-Blöcke sichert die Schwingenstifte von aussen. Alle Querlenker fallen unter ihrem eigenen Gewicht nach unten, ausser einem vorne, der ein wenig "Nachschleifen" benötigte. Alles perfekt ohne Spiel.


Previous - 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - Next