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Beutel 3

Die Differentiale sehen genauso aus wie beim X10, Keramik-Kugeln und hochwertige Alu-Diffausgänge sind Standard, genau wie man es in einem Bausatz dieses Kalibers erwartet. Eine der grössten Verbesserungen des X10 Bausatzes war die Qualität und Härte der Zahnräder & Tellerräder - und die wurden zum X11 übernommen. Ich spare mir an dieser Stelle Wiederholungen aus dem X10 Review. Vom vorderen Tellerrad musste ich ein wenig Material entfernen um den Mitnehmerstift richtig unterzubringen - gerade mal 5 Minuten Arbeit. Zukünftige Bausätze werden diese Modifikation bereits enthalten.

Nach dem Einbau der Diffs geht es mit dem Zusammenbau der Hauptantriebswelle weiter. Diese kommt bereits zusammengebaut mit Slipper & Hauptzahnrad. Ich habe mir angewöhnt, die Slipper etwas lockerer einzustellen als Standard - zumindest zu Anfang.

Die Kohlefaser-Hauptwelle kommt zusammengebaut - frühere Predator Versionen benötigten an dieser Stelle viel zeitraubende Vorbereitung.
Der Antriebsstrang ist das was den Predator schon immer ausmachte - und ist nun haltbarer denn je.

Der hintere Teil - Beutel 4&5

Die hintere Dämpferbrücke (3,6mm starkes Carbon - sehr gut) trägt den Heckflügelhalter und - wahrscheinlich am interessantesten - die oberen Querlenker. Das zeigt, wie einzigartig das Auto wirklich ist, mit echten "Doppel-Querlenkern" wo die meisten anderen Bausätze auf jeder Seite ein extra Teil für verwenden.

Die Schrauben für den Heckflügel schienen ein wenig lose, also benutze ich ein wenig Schraubensicherungsmittel anstatt sie zu überdrehen. Ich bin eigentlich kein Freund von dem Zeug und benutze es sehr sparsam - vor allem an Plastikteilen.


Der obere Teil des hinteren Getriebegehäuses wird von den zwei Dämpferbrücken eingeschlossen - im Grunde sollte ich aufhören die Teile "Brücken" zu nennen weil das nicht ganz stimmt - sie "überragen" nicht wirklich irgendwas. Der Zusammenbau ist mit den Dämpferhaltern fast schon beendet. Plötzlich sieht er aus wie ein Predator - vor allem als die vordere obere Getriebebox auch drauf ist - grossartig!

 

Beutel 6

Dieser Schritt ist neu beim X11. Ein Problem an früheren Pred's war die Befestigung der vorderen Dämpfer und der Zusammenbau des Lenkgestänges (siehe X10 Review) - nicht so bei dieser neuesten Entwicklungsstufe. Die vordere "X-Brücke" ist ein geniales Teil und löst die Probleme früherer Autos in einem Aufwasch. Die Eloxierung scheint hier ein wenig zufällig - sie ist in einem etwas dunkleren Blau gehalten als die restlichen Teile am Auto. Offenbar wird das zukünftig die Farbe aller eloxierten Teile sein. Daran befestigt werden die Umlenkhebel für die Dämpfer, Lenkgestänge (mehr schickes blaues Aluminium) & obere Querlenker. Ich unterdrückte meine Abneigung gegen Schraubensicherungsmittel in diesem Teil des Zusammenbaus, indem ich es sorgsam, aber flächendeckend verwendete - wo es denn Sinn machte.

Bis zu diesem Punkt ist die Anleitung sehr leicht zu verstehen, auch wenn relativ wenig Text vorhanden ist und Bilder mit gelegentlichen Kommentaren. Mir erschien dieser Schritt irgendwie sehr schwierig. Alle Informationen sind in den Abbildungen vorhanden, man muss sie nur sehr genau studieren.

Oben - Die X-Brücke trägt die obere Aufhängung und Dämpferhalter - somit wird die Last von der Getriebebox genommen, die schon immer ein Schwachpunkt früherer

Das Haupt-Lenkgestänge am X11 ist aus 2mm rostfreiem Stahl gefertigt und wird durch Schlitze im Chassis geführt. Dummerweise habe ich es zunächst nicht durchbekommen und habe mich verfrüht entschieden, die Schlitze am Chassis zu vergrössern. Ich habe viel zu viel Material weggenommen, also musste ein wenig flaches Carbon herhalten, das ich auf das Lengestänge geklebt habe um den Spalt auszugleichen. Das wirkte zunächst ein wenig "verpfuscht", stellte sich aber als ok heraus. Darüberhinaus haben die Kugelager anfänglich nicht ganz in das Lenkgestänge gepasst, aber mit ein bisschen Abschliefen der scharfen Kanten hat es dann doch noch hingehauen.

Wenn die Anlenkung nicht ganz frei arbeitet, mach auf keinen Fall das was ich getan habe :)

Es hilft die rauhen Ecken etwas anzuschleifen, damit die Kugellager besser reingehen
Oben: Die zusammengebaute Lenkung

Bag 7
Die vorderen oberen Querlenker werden an die Multifunktions-Alubrücke geklemmt und ein weiteres Stück 3,6mm Kohlefaser. Wenn alles zusammengebaut ist, sieht es hammermässig aus, vielleicht wie ein X-Wing Fighter oder eine Krabbe. Dann noch Scheiben drunter um den Nachlauf einzustellen, nach vorne gibt mehr, nach hinten weniger.

Pred's hatten noch nie gerade wenig Lenkung bedingt durch die Lage der Zellen im Chassis (vorne), also missachtete ich die Standardvorgabe und packte alle Scheiben nach vorne. Mehr Nachlauf ergibt weniger aggressive Lenkung - so passt es zu meiner Fahrweise.

Nun kommen die Umlenker an die Reihe um später die Dämpfer aufzunehmen. Die Kugellager müssen feste reingepresst werden, die wiederum an der X-Brücke befestigt werden. Die Lagerstifte an der X-Brücke stellen die perfekte Anordnung dar (und somit eine grosse Verbesserung gegenüber dem X10), aber sie scheinen ein wenig schwach ausgelegt - vielleicht werde ich meine Meinung nach ein paar harten Landungen noch ändern.


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