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Beutel 8 & 9
Als nächstes kommen die Radträger und Antriebswellen dran. Die vorderen Radträger sehen reichlich kompliziert aus - verständlicherweise, da sie sich in 2 Dimensionen bewegen müssen. Die hinteren sehen im Vergleich aus wie etwas von einem 1980er Mardave (aber nicht aus Käse - mmmmm, Käse), allerdings bestimmt hier Form über Funktion.


Die Antriebswellen und Radachsen sind bereits zusammengebaut. Sie fühlen sich ein wenig schwergängig an, was eventuell auf die Beschichtung zurückzuführen ist. Ich vermute aber, dass sich das nach kurzer Zeit geben wird.

Der kleine Stift auf Seiten des Diffausgang ist winzig; er hat eine Plastikhülse, die darübergeschoben und festgeklebt werden muss - erinnert irgendwie an Schumachers "Blades" System. Die "Hülse" schützt den Alu Diffausgang vor Abnutzung - wenn es soweit ist, kann einfach die Plastikhülse ersetzt werden.

Der Mitnehmerstift auf Seiten des Radträgers wird vom innern Kugellager an Ort und Stelle gehalten, so dass es auf keinen Fall rausfallen kann - sehr schön! Ich hatte Schwierigkeiten, die Antriebswellen durch die Kugellager zu bekommen; offenbar sind dort kleine Grate - möglicherweise ebenso aufgrund der Beschichtung. Wie andere Teile des Bausatzes musste auch dieses entgratet werden mussten, aber das war mit Nassschleifpapier in ein paar Minuten erledigt.

Beutel 10
Die vorderen Radträger werden direkt am Querlenker befestigt, im Gegensatz zum C-Hub eines konventionellen Bausatzes. Der Pred hat "echte King Pin Anlenkung" - das bedeutet, dass die Drehachse bei Lenkeinschlag genau mit dem Drehpunkt des Rades auf der Fahrbahnoberfläche übereinstimmt. OK - ich gebe zu ich kapiere es selber nicht ganz, aber mir wurde gesagt, dass genau das das Geheimnis ist!

Die vorderen Radträger benötigten ebenfalls eine kleine Spezialbehandlung: das Loch für die Lenksteher sollte 3mm sein, war aber nur 2,5mm - also musste ich wieder per Hand ran. Die Vorspur wird ganz konventionell mittels Lenkgestänge eingestellt; an der Hinterachse sieht das schon wieder anders aus. Eine Schubstange zwischen Querlenker und Radträger ermöglicht exakte Einstellung, ohne dass irgendwelche Teile getauscht werden müssen. Das ergab ein kleines Problem, denn die Schubstange war unentschuldigt abwesend! Glücklicherweise konnte ich auf einen Standard Lunsford Ersatz von einem Losi zurückgreifen. Das ist ein seltener Fall und sollte in der Regel im endgültigen Bausatz nicht vorkommen - also keine Aufregung.

Bohren des vorderen Radträgers Details der hinteren Aufhängung vorderer Umlenkhebel - mit Schubstange am unteren Arm befestigt

Oben - Big Bore links, Standard Dämpfer rechts.

Beutel 11 - Dämpfer & Hop Up BIG BORE Dämpfer (grossvolumig)
Von Beutel 11 lagen mir 2 Versionen vor: ein Standard Satz Dämpfer die im normalen Bausatz enthalten sind und ein nagelneuer Satz der grösseren (die neuen riechen unglaublich gut - fast wie eine spezielle Sorte Gas - Mann wie bist Du denn drauf Stu?). Die Standard Dämpfergehäuse haben 10mm im Durchmesser; die "Big Bore" Dämpfer haben 1mm mehr. Das klingt nicht viel, aber es reicht aus, um im internen Volumen einen grossen Unterschied zu machen. Traditionell war es immer schwierig, ein ausgewogenes Mittel zwischen Dämpfung und "Verdichtung" zu kriegen, aber mit den neues Dämpfern stellt das kein Problem mehr. Die Dämpfung bestimmt die Art wie das Auto rollt und fährt, die "Verdichtung" beeinflusst die Art wie es mit Sprüngen und Buckeln klarkommt.

Grossvolumige Dämpfer enthalten mehr Öl, was mehr "Verdichtung" ermöglicht ohne die Dämfung zu beeinflussen. Die neuen Dämpfer sollten also mit leichterem Öl funktionieren. Die Kolbenstangen sind vorne und hinten gleich, auch das war bei früheren Bausätzen anders. Sie sind so neu, dass bisher nur eine Art von Kolbenstangen verfügbar ist. Ich habe die Dämpfer wie folgt eingestellt:

Standard Dämpfer:
Vorne - 40wt - 2 Kerben 1 Loch
Hinten - 50wt - 2 Kerben 2 Loch

Optionale BIG BORE Dämpfer:
Vorne - 30wt - 2 Kerben 1 Loch
Hinten - 30wt - 2 Kerben 1 Loch
Ich mag 30wt Öl, es ist Standard.


Stu wollte des Standard Dämpfern auch eine Chance geben - hier zum Vergleich mit den BIG BORE Dämpfern. Die Big Bore Dämpfer verwenden die selben Federn - wenngleich sie sehr sehr eng an den Gehäusen anliegen.

 


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