Beutel 12
Das ist ein eher langweiliger Beutel voller Schrauben und Scheiben, die zur Montage der Dämpfer und anderer Teile dienen. Die einzig erwähnenswerten Teile sind die Batteriehalter (noch mehr schicke Kohlefaser) und eine cnc-gefräste Motorplatte. Wie erwartet werden die Dämpfer auf ungewöhnliche Weise befestigt - die hinteren liegen horizontal über dem Getriebe, die vorderen verkehrtherum innerhalb des Chassis - verrückt! Die hinteren zu befestigen ist wie ein Test aus "Krypton Factor" (britische Gamehsow) weil alles im Wege von allem anderen ist - wenn man es einmal raus hat ist es natürlich kein Problem mehr.
Die Karosserie hat einmal mehr eine neue Form. Nichts hat sich dramatisch geändert - sie sieht immer noch unverwechselbar nach Predator aus. The Karo hat erneut einen vorderen und hinteren Flügel. Der vordere bringt meiner Ansicht nach keinen Vorteil, aber der hintere ist auch nicht viel besser. Der hintere Flügel hat eine extrem ungewöhnliche Form und ist kleiner als vegleichbare - demnach wird der Abtrieb nicht gerade berauschend sein. Ich schätze das wird die erste Tuning-Massnahme sein zu der echte Racer greifen.
Den X11 zu bemalen ist nicht gerade prickelnd - die Seitenteile verhaken sich irgendwie mit der Wulst am Rande des Chassis - was verhindert dass Dreck und Feuchtigkeit eindringt. Das führt zu einer harten Kante an den Seiten der Karo, die bei komplexen Designs sehr schwierig zu maskieren ist - aber vielleicht bin ich auch nur Perfektionist. Der hintere Flügel hat hochgezogene Seitenteile, die mit dem Airbrush praktisch nicht zu erreichen sind.
Den Heckflügel kann man lieben oder hassen - der Rest ist einfach grossartig. Die Karo entpricht den neuesten Design-Standards, stylische Lufteinlässe, grosse Lufthauben und eine markante Dachlinie - nicht schlecht!
Um die Sache abzurunden ist ein Satz der neusten Predator Felgen enthalten - in ORANGE! Es gibt nicht gerade viele Autos mit orangen Felgen, ich kann mich in der Tat an keins erinnern. Manche Leute mögen sie, manche hassen sie - mir ist es im Grunde egal, aber sie sehen besser aus, wenn noch keine Reifen drauf montiert sind, da damit die Farbe der Felgen etwas dunkler erscheint.
Die Reifen werden rundrum gleichermassen befestigt - mittels einer grossen Aluminium Scheibe, die bei der Zentrierung der Reifen hervorragende Arbeit leistet. Damit wird das Flattern der Reifen effektiv verhindert. Zum Leidwesen vieler Racer ist es Tatsache, dass nur die Predator Reifen passen - es gibt keine Kompatibilität mit den verbreiteten Losi oder B44 Felgen.
Im Bausatz sind keine Reifen enthalten, wie es sich für eine richtige Rennmaschine gehört - wir benutzten Schumacher Mini Spikes für das Review.
Der ungewöhnliche Radmitnehmer ist einzigartig am Predator